Kalk, hartes Wasser und die Folgen

Lagert sich Kalk in Leitungsrohren ab, führt dies zu einer Verkleinerung des Innendurchmessers. Ist die Heizspirale eines Wasserkochers verkalkt, erhört sie den Energieverbrauch des Kochers, da Kalk die Wärmeleitung zwischen der Heizspirale und dem zu erwärmenden Wasser erschwert. Lagert sich Kalk an der Trommel, den Heizstäben oder Schläuchen der Waschmaschine ab, lässt deren Leistung nach und der Stromverbrauch steigt.

Sogenanntes hartes Wasser bildet beim Erhitzen oder Verdunsten Kesselstein. Kesselstein wiederum bildet im Zusammenwirken mit Seifen sogenannte wasserunlösliche Kalkseife, die keine Reinigungskraft mehr besitzt. Dadurch entsteht z.B. auch beim Haarewaschen weniger Schaum und die Wäsche wird gefühlt tatsächlich „härter“. Sehr Weiches Wasser hat allerdings den Nachteil, dass die für den Menschen wichtigen Calciumund Magnesium-Ionen fehlen, weshalb Trinkwasser mittelhart sein sollte.

Hartes Wasser in unserer Region.

Die Härte des Wassers ist davon abhängig, durch welche Gesteinsarten das Grundwasser gesickert ist. Ein Durchsickern von Gips- oder Kalkschichten macht Wasser z.B. sehr hart, da es dann eine hohe Konzentration an Calcium- und Magnesium-Ionen enthält.

Man unterscheidet vier Härtebereiche, die oft in der Einheit „Deutsche Grad“ (°dH) angegeben werden:
  1. (weich), bis 7,3 °dH
  2. (mittel), zwischen 7,3 und 14 °dH
  3. (hart), zwischen 14 und 21,3 °dH
  4. (sehr hart), über 21,3 °dH
Gerade in Hahnstätten, Burgschwalbach undFlacht werden teilweise über 20 °dH erreicht. Entsprechend ist in unserer Heimat dringend eine Wasserenthärtungsanlage zu empfehlen. Ob Einfamilienhaus oder gewerblicher Betrieb Elektro Aßmann ist Ihr kompetenter Partner für Wasserenthärtungsanlagen. Unsere Fachberater nehmen sich gerne Zeit zur Begutachtung Ihrer individuellen Anforderungen und empfehlen Ihnen eine für Sie passende Enthärtungsanlage.
Wasserhärte in Hahnstätten und Umgebung

So funktioniert Wasserenthärtung.

Die von Elektro Aßmann vertriebenen Wasserenthärtungsanlagen arbeiten mit einem sog. Ionenaustauscher aus Kunstharz. In der Wasserenthärtungsanlage fließt das Wasser aus dem Hausanschluss über den Ionenaustauscher. Kalk und Magnesium dringen bis zum entsprechend
eingestellten Enthärtungsgrad in das Harz ein und werden von diesem gebunden, während die übrigen Bestandteile des Wassers ins Haus fließen.

Ist die Aufnahmefähigkeit des Ionenaustauschers erschöpft, wird der gebundene Kalk durch Salz wieder herausgelöst. Die meisten Wasserenthärtungsanlagen haben hierzu ein entsprechendes Fach, in das Salztabletten eingefüllt werden können. Meist reicht eine einzige Befüllung schon viele Monate aus.